GMP-Software für Pharma-Produktion
GMP (Good Manufacturing Practice) verlangt eine lückenlose, nachvollziehbare Chargenprotokollführung — vom Rohstoff bis zur Freigabe. Wer in Pharma-Produktion noch mit Excel-Tabellen arbeitet, akzeptiert Risiken, die im Audit regelmäßig als kritische Befunde auflaufen.
Auf einen Blick
- ✓GMP verlangt dokumentierte, nachvollziehbare und unveränderbare Herstellungsprotokolle — Excel allein erfüllt das regulatorisch nicht.
- ✓Die fünf häufigsten GMP-Audit-Befunde entstehen fast alle an Schnittstellen zwischen Labor, Produktion und Behörde.
- ✓Eine GMP-Software bündelt Chargenprotokoll, Audit-Trail, Vier-Augen-Prinzip und Behörden-Export in einem validierbaren System.
- ✓BioStoffFlow bildet die Schnittstelle zwischen GenTSV-/ Formblatt-Z-Welt und Pharma-Produktion lückenlos ab.
Was ist GMP und warum braucht Ihre Produktion eine GMP-Software?
GMP („Good Manufacturing Practice") ist der regulatorische Qualitätsstandard für die Herstellung von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Biologika. Die Grundlagen stehen im EU-GMP-Leitfaden (EudraLex Volume 4), im deutschen Arzneimittelgesetz (AMG) und in einschlägigen AMWHV-Vorgaben. Eine zentrale Säule: jede Charge muss lückenlos dokumentiert und jederzeit rekonstruierbar sein.
In der Praxis kollidieren diese Anforderungen mit Excel-basierten Protokollen: gemeinsam bearbeitete Tabellen haben keinen manipulationssicheren Audit-Trail, keine elektronische Signatur im Sinne des EU-GMP-Leitfadens Annex 11, und keine klare Verantwortungszuweisung. Eine GMP-Software schließt diese Lücken, indem sie Chargenprotokolle, Audit-Trail, Vier-Augen-Prinzip und Behörden-Export in einem validierbaren System vereint.
Die 5 häufigsten GMP-Audit-Befunde (mit Beispielen aus der Praxis)
Die folgenden Befunde tauchen in Inspektionen von Landes- und Bundesbehörden sowie in FDA- und EMA-Audits regelmäßig auf — und sind fast alle auf hybride Excel-/Papier-Prozesse zurückzuführen:
- 1.Fehlender oder lückenhafter Audit-Trail: Excel-Änderungen lassen sich im Nachhinein nicht mehr dem ursprünglichen Eintrag zuordnen — Manipulationsschutz sieht anders aus.
- 2.Fehlende elektronische Signatur: Annex 11 erwartet eine qualifizierte elektronische Signatur — ein eingescanntes PDF einer Unterschrift erfüllt das nicht.
- 3.Unklare Verantwortung: Wer hat wann welche Rohstoff-Charge freigegeben? In Excel fehlt die lückenlose digitale Spur.
- 4.Datenintegrität (ALCOA+): Attributable, Legible, Contemporaneous, Original, Accurate — fünf Prinzipien, die hybride Workflows nur teilweise abdecken.
- 5.Fehlende Rückverfolgbarkeit: Bei einem Rückruf muss innerhalb von 24 Stunden klar sein, welche Wirkstoff-Charge in welche Endprodukte gelangte — Excel stößt hier an Grenzen.
Excel vs. GMP-Software: Risiken im Vergleich
| Anforderung | Excel | GMP-Software (BioStoffFlow) |
|---|---|---|
| Audit-Trail pro Eintrag | Eingeschränkt | Vollständig |
| Elektronische Signatur | Nicht erfüllt | Qualifiziert (Annex 11) |
| Vier-Augen-Prinzip | Manuell | Systemisch erzwungen |
| Behörden-Export (Formblatt Z) | Handarbeit, fehleranfällig | Ein-Klick-Export (PDF + Excel/XML) |
| Rückverfolgbarkeit | Mehrtägige Recherche | Sofort pro Charge abrufbar |
| Validierung (CSV / GAMP 5) | Nicht möglich | Dokumentierbar |
Wie BioStoffFlow GMP-konforme Chargenprotokollführung ermöglicht
BioStoffFlow wurde für Biotech- und Pharma-Labore entwickelt und vereint Gentechnik-Dokumentation (GenTAufzV) mit GMP-Anforderungen (EU-GMP-Leitfaden Annex 11/15) in einem System. Konkret heißt das:
- 1.Lückenloser Audit-Trail: Jede Änderung an einer Charge wird mit Zeitstempel, Benutzer-ID und Vorher-/Nachher-Wert gespeichert — revisionssicher nach ALCOA+.
- 2.Vier-Augen-Prinzip: Chargenfreigaben erfordern eine zweite qualifizierte Unterschrift — systemisch erzwungen, nicht in der Disziplin der Mitarbeiter verankert.
- 3.Formblatt-Z-Export: Wer gleichzeitig gentechnische Arbeiten durchführt, erzeugt die Behörden-Jahresmeldung aus demselben Datenpool — als PDF und als XML/Excel für die Online-Meldung.
- 4.S1/S2-Einstufung pro Charge: Die Zuordnung der biologischen Schutzstufe erfolgt pro Eintrag, mit klarer Begründung und Verantwortlicher.
- 5.Schnittstellen zu LIMS/ERP: Offene REST-API und SAML/OIDC-SSO sorgen für die Anbindung an bestehende Pharma-IT (LIMS, ERP, QMS).
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