S1 S2 Einstufung – Risikobewertung automatisieren
Die S1/S2 Einstufung bestimmt welche Schutzmaßnahmen bei gentechnischen Arbeiten erforderlich sind. Die Risikobewertung ist Pflicht – aber zeitaufwendig und fehleranfällig.
Das Wichtigste auf einen Blick
- GenTG § 7 unterscheidet vier Sicherheitsstufen — die Einstufung muss vor Projektbeginn dokumentiert werden.
- S1 = kein/geringes Risiko, S2 = mäßiges Risiko, S3 = hohes Risiko, S4 = sehr hohes Risiko.
- ZKBS-Stellungnahmen sind die zentrale Referenz für die Einstufung von Spender- und Empfängerorganismen.
- Die finale Einstufung verantwortet der Beauftragte für die Biologische Sicherheit (BBS).
Was bedeutet S1/S2 Einstufung?
Nach GenTG § 7 / GenTSV § 4 gilt: S1 = kein oder geringes Risiko, S2 = mäßiges Risiko, S3 = hohes Risiko, S4 = sehr hohes Risiko. Die Einstufung basiert auf den verwendeten Spender- und Empfängerorganismen, Vektoren und geplanten Arbeiten. Sie muss vor Projektbeginn erfolgen.
Warum ist die S1/S2 Einstufung wichtig?
Ohne korrekte Einstufung dürfen Sie nicht arbeiten. Die Behörde prüft bei Audits ob die Risikobewertung stimmt. Fehler können zu Projektstopps und Bußgeldern führen.
S1/S2 Einstufung in der Praxis
Die Praxis: Projektleiter erstellt Risikobewertung, BBS prüft und genehmigt. Dabei müssen Organismen, Vektoren, Übertragungswege bewertet werden. Bisher: Excel-Listen, PDF-Formulare, manueller Abgleich mit ZKBS-Datenbanken.
Wie BioStoffFlow die S1/S2 Einstufung automatisiert
BioStoffFlow schlägt automatisch die Sicherheitsstufe vor basierend auf Ihrer Organismen-Datenbank. Vektoren und Spenderorganismen werden automatisch bewertet. Der BBS prüft nur noch das Ergebnis – keine manuelle Recherche mehr.
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Häufig gestellte Fragen zu S1 S2 Einstufung
Wie lange dauert eine manuelle S1/S2 Einstufung?
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